Pädagogisches Konzept

ZIELE DER PÄDAGOGISCHEN ARBEIT - was die Jugendlichen lernen

Wir unterstützen die jungen Frauen bei der Verfolgung ihrer Ziele bzw. der gemeinsam festgelegten Ziele. So können sie ihre Selbst-, Sozial- und Fachkompetenzen weiterentwickeln:

 

Selbstkompetenz
Die Jugendlichen erkennen wohin sie möchten und entwickeln die Fähigkeiten zur Umsetzung ihrer Ziele weiter. Dazu gehört beispielsweise ihr Selbstvertrauen, ihre Selbstständigkeit, Entscheidungsfähigkeit oder auch die Frustrationstoleranz und das Durchhaltevermögen. Weitere Themen der Selbstkompetenz sind: Gesundheit, Sexualität, emotionale Selbstfürsorge.

 

Sozialkompetenz

Die Jugendlichen pflegen vorhandene soziale Kontakte innerhalb und ausserhalb der Wohngruppe und bauen neue Kontakte auf. Dabei erweitern die Jugendlichen ihre Teamfähigkeit, ihre kommunikativen Fertigkeiten, ihre Kontaktfähigkeit und ihre Konfliktstrategien.

 

Alltagskompetenz

Die Jugendlichen übernehmen Verantwortung für ihren Alltag und erlangen eine möglichst hohe Selbstständigkeit. Dazu gehören: selbstständiges Aufstehen, Hygiene und Ordnung halten, Pünktlichkeit, Kochen, Umgang mit Geldern, das Nachgehen einer Tagesstruktur und das Gestalten der Freizeit.

 

PÄDAGOGISCHER ANSATZ - wie wir die Begleitung gestalten

Wir begleiten und unterstützen die Jugendlichen entsprechend ihren individuellen Voraussetzungen und Bedürfnissen. Dabei gehen wir von einem christlichen Menschenbild aus und orientieren uns an folgenden Prinzipien und methodischen Ansätzen:

 

Ressourcenorientierung

Wir orientieren uns an den Fähigkeiten, Stärken und Ressourcen der jungen Frauen. Wir unterstützen sie dabei, vorhandene Ressourcen zu nutzen und weiterzuentwickeln und neue Ressourcen zu entdecken.

 

Lösungsorientierter Ansatz

Wir gehen davon aus, dass es hilfreicher ist, sich auf Wünsche, Ziele und Ressourcen zu konzentrieren, anstatt auf Probleme und deren Entstehung. Wir unterstützen die jungen Frauen dabei ihre ganz eigenen Lösungen zu finden.

 

Traumapädagogik

Wir verfügen über Wissen über die Folgen von Traumatisierung und biografischen Belastungen und arbeiten nach den wissenschaftlich fundierten Grundlagen der Traumapädagogik.

 

Systemischer Ansatz

Wir betrachten die Jugendlichen vor dem Hintergrund ihres sozialen Umfeldes. Aus diesem Grund beziehen wir, in Absprache mit der Betroffenen, zu ihrem Umfeld gehörende Personen mit ein (Schule, Arbeits-/Ausbildungsstelle, Familie, Freunde, Freizeitaktivitäten etc.).

 

Beziehungsgestaltung

Wir gehen davon aus, dass gegenseitige Offenheit und Wertschätzung aller Beteiligten die Voraussetzungen für gelingende Beziehungen sind. Bei allen Beziehungen achten wir sowohl auf Nähe als auch auf die nötige Distanz. Wir respektieren eigene Grenzen, sowie die der anderen.

Brunch

Am 25. Mai 2019 findet zwischen 9 und 12 Uhr der alljährliche Schlössli-Brunch statt. Gerne sind auch Sie dazu eingeladen, das Schlössli und das Team bei einem gemütlichen Samstags-Brunch kennen zu lernen! Wir freuen uns auf Sie!

Freie Plätze

Für Platzierungsanfragen oder Schnuppertermine dürfen Sie sich gerne telefonisch bei uns melden. Tel.: 061 335 31 10

Social Media

Werden sie Freund/in auf Facebook, wenn Ihnen die Heilsarmee sympathisch ist.